Ursula Fischer liest in Proschim

Zu einer Lesung mit ihren Büchern „Zum Schweigen verurteilt“, „Im eigenen Land verschollen“ und „Von der Last des Schweigens“ kommt Ursula Fischer (Foto: Birgit Keilbach) am  Mittwoch, 24. März, in den „Dorfkrug“ in Proschim. Sie war im Jahr 1925 als Ursula Bauer in Haidemühl geboren worden. Am 3. November 1945 wurde die 20-Jährige an ihrem Arbeitsplatz, dem Kindergarten in Haidemühl, verhaftet. Ihr Weg führte sie durch drei sowjetische Internierungslager. Den Grund für ihre Internierung erfuhr sie nicht, es erfolgt eauch keine Anklage. Drei Jahre lang hatte sie keinerlei Kontakt zu ihren Eltern und zu anderen Verwandten. Nach ihrer Rückkehr litt sie unter der Last des Verschweigens und Verdrängens. In ihren Büchern blickt die pensionierte Lehrerin nun auf die Lagerzeit zurück. Sie schildert ihr eigenes Schicksal und das ihrer Lagergefährtinnen. ani