Proschimer Grußwort an
die Gemeinsamen Festtage
Liebe Teilnehmer der
Festversammlung,
nun sind wir in der Festwoche
angekommen. Menschen am Tagebaurand Welzow-Süd feiern aus dreifachem Anlass –
sie erschließen dabei wertvolle Vergangenheit vor 700 Jahren, erkunden die Leistungen deutscher Ingenieure
und des wirtschaftlichen Aufschwungs vor 100 Jahren und den Neuanfang eines
Dorfes nach der Wende. Das ist ein Vorhaben, in dem wir wachsen und
wahrscheinlich nie zu ende kommen.
Wir erleben das in Proschim bei unseren Beiträgen zum gemeinsamen Fest.
Pfingsten öffneten wir die
Mühle zum Deutschen Mühlentag. Gäste aus Berlin, aus Polen, Gäste aus den
Niederlanden kamen inzwischen und nehmen Informationen aus unserer Region mit.
Zur 11.Landpartie Brandenburgs hatten
erfreulicherweise auch in diesem Jahr die Landwirte GmbH mit ihren Proschimer Wirtschaftshöfen und die Proschimer
Vereine eingeladen. Der Zustrom war hoch und die anwesenden Brandenburger
Minister konnten nur ihr Erstaunen äußern. Und Drittens: Auch unsere
Jubiläumsmesse Energie und Umwelt anlässlich unseres Dorffestes wird ein
Beitrag zu den Gemeinsamen Festtagen sein. Das sehen wir als Chance an: Aktiven
Tourismus in eine Landschaft mit Oasen und der Wüste. Allerdings brauchen wir
noch mehr Oasen. Der geplante Feuerwehr- und Landmaschinenpark wird so eine
Oase für die Besucher unserer Region werden.
Morgen schon startet der
Festumzug.
Proschimer werden inmitten des Umzuges sich an mehreren Bildern
darstellen. Manche haben gesagt, wir würden gar nicht daran teilnehmen. Wir
halten uns an den Lausitzer
Faust – genannt Krabat, der auch morgen im IBA-Gelände sein wird: Lasst euch überraschen! Und nicht erst in Prozenten vergleichen. Da werden wir wohl ohnehin
die Sieger sein. Wir freuen uns auf die Festwoche.
In diesem Sinne wünsche ich
uns allen fröhliche und gesunde Feiertage und viele nachhaltige Initiativen.
Unsere Heimat ist schön, deshalb darf sie nicht untergehn.