Start für den Bau der riesigen Dichtwand

 an der Lausitzer Seenkette

 

 

 

 

 

                                                                                                                                                                     

LR Spremberg vom 03.12.2010.

Überschrift: „Dichtwand schützt das Seenland“. Standort: 26 Meter hoher Bohrer mitten im Wald, nördlich der B156 zwischen dem sächsischen Bluno und dem brandenburgischen Lieske. Lang: 10,6 km, tief: 95 bis 120 m. Kosten: bis 50 Euro pro qm. „Ein Wassertropfen würde 60 Jahre brauchen, um von einer Seite der Wand zur anderen zu gelangen“ Ein Exportschlager ist im Entstehen, so sagt der Leiter des Entwässerungsbetriebs.

Fragen: Der Bohrer steht in der Gemarkung Proschim. Warum wird das verschwiegen?   Wie sind die Kosten zu verstehen, wenn allein der Strombedarf auf 650 kW Leistung ausgelegt ist und die Flächeninanspruchnahme erheblich ist? Was kostet das Tonmaterial? Die Dichtwand braucht selbst nur 10600 qm.

LR Senftenberg vom 01.12.2010

Überschrift: „Riesige Dichtwand soll den Tagebau Welzow-Süd schützen.“ Eie riesige Dichtwand soll den genehmigten Tagebau Welzow-Süd  vor dem „heransrömenden Grundwasser der Lausitzer Seenkette“ schützen. Im Artikel wird unter anderem auch die Klage des BUND beschrieben. Es wird ausgesagt, dass der BUND die Dichtwandtrasse näher an die Seenkette haben wolle.

Fragen: Was gilt denn? Dichtwand schützt Seenland oder den Tagebau Welzow-Süd? Wieso behauptet dpa, dass sich die Schlitzfräse im brandenburgischen Lieske mehr als 100 m tief in die Lausitz am 1.12.2010 gegraben hat. Das ist nachwievor noch Proschimer Gemarkung. Übrigens: Auch die Windanlagen stehen auf Proschimer Gemarkung. Der BUND hat eine wesentlich für die Sicherung des Tagebaus Welzow-Süd und der Seenkette vorgschlagen, die näher am Tagebau geführt werden kann.

LR Spreewaldkreis vom 20.10.2010

Überschrift: „Dichtwand soll Lausitzer Seenland schützen.“ Der Arbeitskreis Meuro/Seenland des Braunkohleausschusses wurde durch Rüdiger Geffers von der Gemeinsamen Landesplanungsabteilung Berlin/Brandenburg über das Teilfeld II des Tagebaus Welzow-Süd informiert. Das Naturschutzgebiet „Weißer Berg“ wird nur unwesentlich beeinträchtigt.Mit der Auskohlung Mitte diesen Jahrhunderts soll dort das mit 1600 ha Wasserfläche zweitgrößte Gewässer Brandenburgs entstehen. Bereits im Frühjahr hat der Bau einer gigantischen Dichtwand parallel zur Bundesstrasse B156 begonnen.

Fragen: An dem geplanten großen See würden die Stadt Welzow, Lieske, Bahnsdorf, die Bundesstrasse unmittelbar liegen, teils im Wassergebiet der Dichtwand, andererseits im Umströmungsbereich West, da ja das Naturschutzgebiet  nicht in Anspruch genommen wird. Wie sicher ist da dieser Raum? Herr Geffers hat die Katze aus dem Sack gelassen. Bisher behauptete Vattenfall, die Abströmung aus dem Lausitzer Seenland durch den genehmigten Tagebau Welzow-Süd müsse verhindert werden. Wieso bestätigt er jetzt plötzlich die Behauptung des BUND?